Elisabeth von Eicken – Gründungsmitglied der Ahrenshooper Künstlerkolonie

Elisabeth von Eicken wurde am 18. Juli 1862 in Mülheim an der Ruhr als dritte Tochter ihrer Eltern Wilhelm und Anna Elisabeth geboren. Sie studiert unter anderem in Menton, Genf, Berlin und Meran – ihre wichtigste künstlerische Ausbildung erfuhr sie jedoch bei Edmond Yon in Paris. In dieser Zeit war die Landschaftsmalerei sehr stark von der Schule von Barbizon – eine Gruppe französischer Landschaftsmaler um den Maler Rousseau – beeinflusst was sich auch in den Arbeiten von Elisabeth von Eicken widerspiegelte.

Auch in der Schule von Barbizon wurde bereits vermehrt unter freien Himmel gemalt – eine Eigenschaft, welche von Eicken zusammen mit Paul Müller-Kaempff, Carl Malchin und Friedrich Wachenhusen auch in Ahrenshoop praktizierten. „Es war Liebe auf den ersten Blick…“ sagte Elisabeth von Eicken über ihre ersten Aufenthalte und Streifzüge durch die norddeutsche Landschaft um Ahrenshoop. Hier stiess sie auf eine verträumte, idyllische Landschaft mit ihren so typischen alten Fischer- und Bauernkaten.

Um das Jahr 1894 wurde von Eicken als freischaffende Künstlerin in der Künstlerkolonie Ahrenshoop – zu dessen Gründergeneration sie gehört – zu einer überaus hoch geachteten Künstlerin in ganz Deutschland.

„Diese Malerin, die ihr künstlerische Ausbildung in Paris erhalten hat, glänzt durch ein sattes Kolorit und eine sehr persönliche Naturauffassung…“ schrieb Anton Hirsch bereits 1905 in seinem Buch „Die bildenden Künstlerinnen der Neuzeit“ über von Eicken. Ab 1894 stellt sie regelmäßig in Berlin, München, Paris und den USA aus. Als treusorgende Mutter von 3 Kindern starb Elisabeth von Eicken am 21.07.1940 in Michendorf bei Berlin. Ihr Grab ist noch heute auf dem Friedhof in Ahrenshoop zu finden.

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