Carl Malchin – Urvater der Ahrenshooper Künstlerkolonie

Carl MalchinDer norddeutsche Maler Carl Malchin wurde am 14.Mai 1838 in Kröpelin geboren. Als Sohn des Senator Friedrich Franz Malchin besuchter er die Realschule zu Rostock bevor er eine Lehrstelle zum Geodäten – Vermessungswesen – in Schwaan antrat. In seiner Lehrzeit in Schwaan kam Malchin mit der dort ansässigen Künstlerkolonie, insbesondere mit den Malern Eduard Ehrke und Otto Dörr in Kontakt die vermutlich seine Lust am Malen weckten.

In seiner Zeit am Polytechnikum in München (1860 – 1862) lernte er über den Landschaftsmaler Adolf Heinrich Lier den Maler Julius Noerr kennen. Bei Noerr nahm Malchin seine erste professionelle Ausbildung als Maler auf und konzentrierte sich nach seinem erfolgreichen Abschluss als Geodät auf seine Malerei.

1873 wurde der Konservator der Schweriner Großherzoglichen Gemäldegalerie Theodor Schloepke auf ihn aufmerksam. Ein Stipendium des Großherzogs ermöglichte Carl Malchin eine exzellente Ausbildung an der Kunstakademie in Weimar. Hier wurde er Schüler der Maler Theodor Hagen und Albert Brendel.

1879 kehrte er nach Schwerin zurück und übernahm das Amt des Konservators – 1890 wurde er zum Professor ernannt. Seine Reisen an der Ostseeküste, insebsondere in der Gegend um Ahrenshoop hinterließen tiefe Spuren in seinem Gesamtwerk.

Ab 1882 malte Carl Malchin regelmäßig in Ahrenshoop und kann so als einer der Urväter der Ahrenshooper Künstlerkolonie genannt werden. Landschaftsmalerei, Zeichnungen von Dorfansichten und Portraits sowie die Darstellung des einfachen Lebens der Menschen standen im Mittelpunkt seines Schaffens.

Carl Malchin starb am 23.Januar 1923 in Schwerin.

Sie können hier in unserem Onlineshop einige seiner Bilder als hochwertige Reproduktion erwerben. Unsere Reproduktionen wurden in einem aufwendigen digitalen Verfahren direkt vom Original angefertigt damit Sie Ihr Carl Malchin Bild so originalgetreu wie möglich bewundern können.

Zu den Bildern von Carl Malchin

 

*Portrait: By Joseph Schretter (1856-1909) (Own work, Schiwago, 21 April 2007) [Public domain], via Wikimedia Commons